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Steffen in Kolumbien: „Einzigartige Erfahrung – kann ich nur jedem empfehlen!“

Im Februar hatten wir schon über ihn berichtet, nach fünf Monaten in Kolumbien ist unser ehemaliger Berufsschüler Steffen Lammers nun wieder da – und mit leuchtenden Augen hat er viel zu erzählen: Über die internationale Austauschorganisation AIESEC, die Freiwilligenprojekte auf der ganzen Welt vermittelt und deren Arbeit zum großen Teil von Ehrenamtlichen getragen wird, gelangte Steffen in die 3,5-Mio-Einwohner-Stadt Medellin sowie nach Ibague. Er verlebte ein äußerst ereignisreiches knappes halbes Jahr bei durchgehend bestem Wetter (Medellin = Stadt des ewigen Frühlings) und auffällig offenen und entspannten Menschen. „Die Menschen in Kolumbien sind nicht so negativ. Wo keine Probleme sind, da sehen sie auch keine. Anders als in Deutschland beschweren sich die Menschen nicht über so viele Sachen.“

Dazu passt, dass sich Steffens bei seiner Ankunft in Südamerika noch fehlenden Spanischkenntnisse gar nicht als Problem erwiesen. Neben seiner Arbeit – siehe unten – verbrachte er viel Zeit mit Gleichaltrigen, sowohl mit Einheimischen als auch mit anderen Freiwilligen aus aller Herren Länder. Gerade in der Zeit zwischen seinen Projekten war er eigentlich auf sich allein gestellt, was aber „kein Problem“ darstellte, denn er lernte schnell und viel, traf neue Leute, begleitete Freunde von Freunden, und und und – Steffen schildert seine Erlebnisse in buntesten Farben! Und die Freiwilligen-Arbeit selbst? Steffen war von AIESEC dreimal sechs Wochen lang für Projekte eingeteilt und wohnte in dieser Zeit jeweils in einer Gastfamilie. Seine erste Aufgabe war die Erteilung von Deutsch-Kursen an Interessierte in einer Bibliothek, gelegen in einem ärmeren Stadtteil von Medellin – „Das hat viel Spaß gemacht!“. Weniger befriedigend verlief das zweite Projekt, das mit Marketing und Social Media zu tun hatte, bei dem die Verantwortlichen aber zu wenig Zeit für ihn aufbringen konnten. Dafür bezeichnet Steffen sein drittes Projekt als das beste : In einem Haus in Ibague ging es um die Betreuung von ärmeren Kindern – „Es war so schön, wie die Kinder sich freuten!“. Und: „Den Jackpot hatte ich in meiner dritten Familie, besser konnte ich es nicht haben!“. Wie sieht’s denn inzwischen mit deinem Spanisch aus? „Zum Flirten reicht’s!“, sagt Steffen und lacht vielsagend. Dass er eine großartige Zeit in Kolumbien verbracht hat, nimmt man ihm auch nach dem Anschauen zahlreicher Fotos ab. „Ich bleibe ganz bestimmt mit vielen Leuten in Kontakt, z. B. hatte ich gerade Besuch von einem Freund aus Panama bei mir zu Hause in Emsbüren.“ Und worüber bist du in Deutschland vielleicht auch wieder froh? „Zum Beispiel sind natürlich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die soziale Situation bei uns besser“, sagt Steffen, der ab dem Wintersemester BWL in Münster studieren wird. Fazit: „Es war eine einzigartige Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann!“. Dem ist nichts hinzuzufügen. Danke, dass wir an deiner Zeit in Kolumbien teilhaben durften, und alles Gute für deine Zukunft!

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