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25 | 05 | 2019

Anfang April fand bei uns eine große Stammzellen-Typisierungsaktion statt. Dabei wurden mehr als 100 Schüler in die Spenderdatei aufgenommen. In den zwei Wochen vorher war bei uns eine Wanderausstellung mit auffälligen lebensgroßen Aufstellern zu sehen gewesen.



„Wir sind erst im vergangenen Jahr als Humanitäre Schule ausgezeichnet worden. Und vor diesem Hintergrund wollten wir auch in diesem Jahr wieder ein soziales Projekt anbieten“, erläuterte Frau Schildt, gemeinsam mit Frau Schreiber Initiatorin der Aktion.

Besondere Unterstützung hierfür leistete unser Kollege Herr Döbber, der vor neun Jahren bereits selbst zum Spender geworden war und den Schülern in der Mensa von seinen Erfahrungen berichtete. Als überzeugter Blutspender war er im Jahr 2008 gefragt worden, ob er sich auch als Stammzellenspender zur Verfügung stellen würde. Ohne zu zögern, hatte er damals zugestimmt. Keine zwei Jahre später kam die Anfrage nach seinen Stammzellen, und er sagte zu. Nach einer Voruntersuchung verlief der Eingriff „recht unspektakulär und schmerzfrei“, so Herr Döbber. Es erfordere lediglich etwas Geduld, da es bis zu fünf Stunden dauere, bis der Vorgang abgeschlossen sei.

Nach zwei Jahren besteht die Möglichkeit für Spender und Empfänger, einander kennenzulernen. Das hat auch Herr Döbber wahrgenommen und steht seither in regelmäßigem Kontakt zu Astrid aus Dortmund, die ein Jahr nach der Transplantation wieder angefangen hat zu arbeiten und nun als „kerngesund“ gilt. Sie wäre gern selbst nach Lingen gekommen, um von ihren Erfahrungen zu berichten. Da dies aus beruflichen Gründen nicht klappte, sendete sie eine Videobotschaft, in der sie an die jungen Leute appellierte: „Lasst euch typisieren.“

Diesen Aufruf untermauerte Theresa Barsch von der DSD mit Zahlen. Demnach erkranken jedes Jahr in Deutschland 13.000 Menschen an Blutkrebs bzw. Leukämie. Nur 30 % von ihnen fänden einen Stammzellenspender innerhalb der Familie. Alle anderen seien auf externe Spender angewiesen. Wer einmal registriert sei, stehe anschließend weltweit als Spender in der Datei. Auch sie selbst habe bereits schon gespendet. Ihre Stammzellen gingen nach Schweden.

Unter den anwesenden Schülern gab es bereits einige, die schon in einer Spenderdatei registriert sind. Übrigens hatte es bei uns auch hierfür schon bei der von den MFAs im Jahr 2017 organisierten Blutspendeaktion eine Gelegenheit gegeben. Darüber hinaus nutzten mehr als 100 die Chance, per Wattestäbchen ein wenig Speichel abzugeben und vielleicht später einmal ein Leben zu retten. Das Mindestalter für die Typisierung beträgt 17, für die Spende selbst 18 Jahre. Vielen Dank an alle Spender und alle Beteiligten für ihren Einsatz, insbesondere Mariella Eixler und Johannes Vehren aus der BGW12. (Quelle u. a.: Lingener Tagespost)

 

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